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Vorwort

Es war der 27. April 2017. Ich lag in den Armen meiner guten Freundin T. Ich weinte. T. drückte mich weg. Sie schaute in meine Augen. Sie sagte: «Weine niemals mehr wegen einer Frau! Versprich mir das! Du hast mir einst gesagt, dass ich nicht weinen sollte, wenn ein Mann geht. Du hast mich oft getröstet. Heute tröste ich Dich und ich sage Dir die gleichen Worte, die Du mir sagtest. Wenn Dir eine Frau weh tut, dann tu dieser Frau auch weh und weine nicht.» T. nahm mich wieder in den Arm. Ich versuchte, meine Tränen zu unterdrücken.


Kurz zuvor endete eine eineinhalbjährige Beziehung zu der Albanerin M. Ich lernte sie kennen, nachdem ich meine Telefonnummer auf einen Fingergymnastikball schrieb und ihn ihr gab. Zwei Wochen später schrieb sie mir eine SMS. Das war am 5. Oktober 2015. Ich war zu dem Zeitpunkt auf der schönen Insel Fuerteventura. Wir verabredeten uns. Aus dieser Geschichte entstand eine wunderbare Beziehung. Leider endete diese Beziehung, weil sie mir nicht mehr vertraute.


An diesem Nachmittag ging ich nach Hause. Ich war enttäuscht. Ich suchte jemanden, mit dem ich reden konnte. Aber ich fand niemanden. Ich machte den Computer an und wählte mich in die Plattform B*ngaC*ms ein. Dort hatte ich irgendwann im Jahr 2016 einen Account angelegt, aber ich nutzte ihn nur selten. Und wenn ich ihn nutzte, dann suchte ich Damen, mit denen man reden konnte. Auf diese Weise lernte ich Issa aus London (England), Maria aus Medellin (Kolumbien), Dariya aus Charkiw (Ukraine), Vasilisa aus Moskau (Russland) und Larianna aus Moskau (Russland) kennen. Aber keines der Mädchen war an diesem Tag online. Frustriert schaltete ich den Computer ab.

 

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